Aktuelle Lieferzeit: 8-12 Wochen

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Fragen und Antworten

FAQ-Bereich rund um Westfalia

Gerne beantworten wir Ihnen in diesem FAQ-Bereich häufig gestellte Fragen rund um Westfalia Spielgeräte, zu unseren Leistungen und unseren Produkten. Sollte die passende Antwort nicht dabei sein, freuen wir uns auf Ihre Rückfragen per E-Mail oder Telefon.

Spielplatzplanung und Materialien

Unsere Lieferzeit für Spielkombinationen liegt zwischen 8-12 Wochen. Diese hängt immer auch davon ab, ob ein Auftrag mit oder ohne Montage gebucht wurde.
Kleinere Geräte werden meist zügiger geliefert. Fragen Sie gern jederzeit individuell nach!

Einen klassischen Ausschreibungstext erhalten Sie im Bereich Downloads.
Geht es um ein spezielles Projekt, stehen wir Ihnen jederzeit gerne persönlich zur Verfügung.

Unsere Fertigungsstätte ist TÜV-zertifiziert und unsere Spielgeräte werden nach der DIN EN 1176 hergestellt. Darüber hinaus werden unsere Werkstoffe im Hinblick auf die Migration von Schwermetallen, Weichmachern und anderen schädlichen Chemikalien im Recycling-Kunststoff gemäß der DIN 71-3 kontrolliert. Qualifizierte Spielplatzprüfer nach DIN 79161 beraten Sie kompetent zu allen wichtigen Themen, rund um Produktsicherheit, Qualität und Wartung. Mehr dazu unter Qualität und Sicherheit.

Um allen Bedürfnissen gerecht zu werden, sollten Spielplätze sorgfältig nach Struktur des Geländes und der entsprechenden Zielgruppe geplant werden. Wichtige Kriterien sind hierbei: Diverse Altersklassen (U3, Kindergarten, Schule) unterschiedliche körperliche und geistigen Fähigkeiten (Inklusion) und vorhandene Spielgeräte-Präferenzen der Kinder. Je nach Gegebenheiten sollten bei der Planung neben den klassischen Spielgeräten auch Kreativbereiche mit Sand- und Wasserflächen sowie Ruhezonen mit Sitzgelegenheiten und ausreichend Schatten eingeplant werden. Mehr zum Ablauf der Spielplatzplanung.

Ja. Inklusion bedeutet Zugehörigkeit, gegenseitige Hilfestellung und Teilhabe an gesellschaftlichen und sozialen Themen.
Ein Spielplatz schafft Raum für spielerische Begegnungen und soziales Miteinander – hier ist es besonders wichtig, die Bedürfnisse aller Kinder zu berücksichtigen.
Bei Westfalia werden Spielgeräte schon mit kleinen Veränderungen für alle erlebbar – ganz im Sinne der Inklusion:

  • Gut zugängliche Motorikwände
  • Zahlreiche Spielelemente mit niedriger Einstiegshöhe
  • Befahrbare und kontrastreiche Bodenbeläge
  • Gruppenschaukeln und -wippen
  • Balanciergeräte und Brückenanlagen
  • Aufgänge zum Spielgerät mit Radabweisern und flacher Steigung
  • Vergrößerte Bewegungsflächen und erhöhte Absturzsicherungen
  • Umsetzflächen für Rollstuhlfahrer durch angepassten Rutschenauslauf
  • Anfahrbare, erhöhte Spieltische und Sitzgruppen
  • Schaukelnester und Schaukelsitze für gehbehinderte Menschen

Unsere Spielgeräte werden vormontiert geliefert, sodass Sie vor Ort nur noch aufgestellt/eingebaut werden müssen.
Auf diese Weise wird auf Ihrem Spielplatz ein schneller und sicherer Spielspaß garantiert.

Nein. Neben unserem eigenen Montageteam arbeiten wir mit zahlreichen Garten- und Landschaftsbauern zusammen, die ausreichend Erfahrung beim Aufbau von Spielgeräten vorweisen. Bei Kommunen/Gemeinden werden Spielplätze häufig durch die örtlichen Bauhöfe aufgebaut. Die mitgelieferte Montageanleitung sorgt für einen sicheren und ordnungsgemäßen Aufbau.

Da Kinder auch mal von einem Spielgerät herunterfallen können, muss gemäß der DIN EN 1176-1 ausreichend Fallschutz gewährleistet sein. In der Regel wird als Material Sand, Rindenmulch, Hackschnitzel oder Kies verwendet, welches je nach Fallhöhe eine Mindestschichtdicke von 200-300mm aufweisen muss. Mehr dazu unter Bodenarten und Fallhöhen.

Wasserspielanlagen sind grundsätzlich mit Trinkwasser zu speisen. Durch Standzeiten und Witterungseinflüsse können allerdings Keime, Algen, etc. gebildet werden, sodass ggf. keine Trinkwasserqualität mehr gewährleistet werden kann. Wir empfehlen daher, an der Pumpe/Zapfsäule einen mitgelieferten Aufkleber „Kein Trinkwasser“ anzubringen.
Darüber hinaus gelten regional gültige Vorgaben zum Betrieb von Wasserspielanlagen, DIN Normen (DIN EN 1717 DIN EN 806 DIN 1988) sowie Hinweise und Vorschriften des örtlichen Wasserversorgers. Ebenso kann Rücksprache mit dem zuständigen Gesundheitsamt gehalten werden.

Die Wartung der Geräte ist über die DIN 1176 Teil 6 geregelt. Unsere Produkte sind splitterfrei, rissfest und besonders robust. Da unsere Kunststoffe kaum materielle Veränderungen aufweisen, ist hier von einem überaus wartungsfreundlichem Material die Rede.

Für die Reinigung natürlicher, witterungsbedingter Verschmutzungen ist Wasser und eine Bürste ausreichend. Bei Verschmutzungen durch Vandalismus, z.B. Graffiti, ist die Verwendung von handelsüblichen Reinigern zu empfehlen, die für die Verschmutzung von Kunststoffen geeignet sind.

Ob Schrauben, Abdeckplatten, Seil oder Palisaden-Material – Ersatzteile können individuell bei unserer Kundenbetreuung angefragt werden. Hierfür benötigen wir die entsprechende Auftrags-/Projektnummer sowie Bilder des Spielgerätes. Um zu garantieren, dass wir Ihnen das richtige Ersatzteil anbieten, lassen wir Ihnen ggf. eine kurze Checkliste zukommen, z.B. um das lichte Maß bei Seilen korrekt anzugeben.

Hierzu steht die Kundenbetreuung jederzeit telefonisch oder per E-Mail zur Verfügung und erstellt unmittelbar einen Service-Auftrag. Unsere Kollegen im Bereich Produktsicherheit & Qualität werden Ihr Anliegen schnellstmöglich bearbeiten und sich zuverlässig mit weiteren Informationen zur Vorgehensweise bei Ihnen melden.

Bei der Entsorgung der Spielgeräte werden - Stand heute - unsere eingesetzten Materialien wie übliche Abfälle behandelt. Nach fachgerechter Demontage entscheidet der lokale Entsorger über die weitere Verwertung und die Möglichkeiten des Recyclings. Je nach technischen Möglichkeiten des Entsorgers, der zu entsorgenden Gesamtmenge, Zusammensetzung der einzelnen Materialien und Alter der Spielgeräte sind die Möglichkeiten der Verwertung vielfältig. Das farbenfrohe Plattenmaterial z.B. kann sehr gut erneut recycelt werden.

Laut Aussage der Entsorgungsunternehmen werden derzeit die zu entsorgenden Kunststoffe von Spielgeräten leider weder auf Recyclingfähigkeit hin geprüft, noch sortiert, sondern nahezu komplett (wie auch Spielgeräte aus z.B. Holz) in die thermische Verwertung gegeben. Der wesentliche Grund hierfür ist der noch immer geringe und bereits durch den herkömmlichen Wertstoffmüll gesättigte Markt für Recycling-Kunststoff. Um die Recyclingquoten deutlich zu erhöhen, fehlt es noch an politischen Entscheidungen, gesetzlichen Maßnahmen und unternehmerischer Verantwortung. Wir sind aber zuversichtlich, dass die nächsten Jahre deutlichen Wandel und Umdenken bringen werden und somit die wiederholte Verwendung von Kunststoffmaterialien weiter begünstigt wird. Auch wir arbeiten hier mit unseren Partnern an Konzepten für flächendeckende Lösungen. Noch sind wir aber aufgrund der Langlebigkeit unserer Produkte an dem Punkt, dass kaum ein Bedarf an uns heran getragen wird.

Der Nachhaltigkeitsvorteil liegt aber schon jetzt auf der Hand: Durch einen möglichst hohen Recycling Anteil bringen wir mit unseren Spielgeräten die gesammelten Wertstoffe erneut in Umlauf. Mit der langen Nutzungsphase schöpfen wir das Potential des Materials bestmöglich aus. Somit geben wir, als Westfalia Spielgeräte, schon jetzt dem Kunststoff ein weiteres neues Leben. Und wenn die Voraussetzungen in der Zukunft dafür geschaffen wurden – und davon gehen wir über die Lebensdauer der Spielgeräte aus – steht auch dem erneuten Recycling unserer Geräte nichts im Wege.