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Inklusive Spielräume

Inklusion beginnt am Eingang

Inklusive Spielräume

Ein guter Spielraum schafft nicht nur Bewegung, sondern auch Begegnung. Er bietet Kindern, Familien und Begleitpersonen Orte, an denen sie gemeinsam Zeit verbringen, miteinander ins Gespräch kommen und sich als Teil einer Gemeinschaft erleben können. Aufenthaltsbereiche, gemeinschaftlich nutzbare Spielangebote und eine offene Gestaltung fördern das Miteinander über unterschiedliche Fähigkeiten, Altersgruppen und Bedürfnisse hinweg.

Infrastruktur

Orientierung und Erreichbarkeit sind die Grundlage für inklusive Spielräume.

Verweilen & begegnen

Rückzugsorte, Schattenplätze und Begegnungsstätten schaffen Atmosphäre.

Elementare Erlebnisse

Elemente wie Sand und Wasser erlebbar machen und die Sinne der Kinder fördern.

Gemeinschaft erleben

Rollenspiele fördern Kommunikation, Kontaktfreude und Kreativität.

Fünf Faktoren, ein Ziel

Gemeinsames Spielen beginnt mit dem Zugang zum Spielplatz über einen geeigneten Bodenbelag. Barrierearme Wege und Zugänge, klare Orientierung und gut erreichbare Spielbereiche sind die Grundlage für inklusive Spielräume.

• Zugängliche Eingänge • Geeignete Wege • Breites Bewegungsfeld 

Eine übersichtliche Gestaltung schafft Sicherheit. Klare Wegeführungen und erkennbare Funktionsbereiche helfen bei der Orientierung.
• Visuelle/taktile Orientierung • Gut einsehbare Flächen

Gute Planung berücksichtigt körperliche Einschränkungen, bietet angemessene Herausforderungen und schließt niemanden aus.
• Bodennahe Angebote • Bewegung & Sinneserfahrungen

 

Inklusion bedeutet Chancengleichheit und Kooperation.
• Gemeinsames Spiel • Blickkontakt • Kooperation in Gruppen

Pausen und Rückzug sind zentrale Elemente auf dem Spielplatz. Ruhigere Bereiche und Spielhäuser bieten Platz zur Erholung.
Schatten | Schutzräume | Sitzgelegenheiten

§1 Behindertengleichstellungsgesetz

„Ziel ist es, die Benachteiligung von Menschen mit Behinderungen zu beseitigen und zu verhindern sowie ihre gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zu gewährleisten und ihnen eine selbstbestimmte Lebensführung zu ermöglichen. Dabei wird ihren besonderen Bedürfnissen Rechnung getragen.“

Inklusionsgeräte

Ein Spielgerät macht noch keine Inklusion.

Ein Spielplatz ist mehr als die Summe seiner Geräte. Deshalb betrachten wir bei der Planung nicht nur einzelne Spielangebote, sondern immer die gesamte Fläche und die Menschen, die sie nutzen. Inklusion ist dabei ein wichtiger Bestandteil, aber nicht das einzige Ziel. 

Inklusion braucht keine kostspieligen Sonderlösungen, sondern eine durchdachte Planung – von Anfang und für alle. Schon mit einfachsten Boardmitteln lassen sich inklusive Spielplätze gestalten.

Inklusives Karussell
Unterfahrbare Tische
Rutschen mit Umsetzflächen
Befahrbare Spielbereiche
Anfahrbare Motorikwände
Sandspielbereiche
Befahrbare Spielhäuser

Planungsbeispiele

Inklusive Spielräume

Unsere Fachabteilung Inklusion beschäftigt sich gezielt mit der Planung inklusiver Spielräume.

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